Hundeschule Zu den Wiesen - gewaltfreie und artgerechte Hundeerziehung

Ihre Hundeschule in Sachsen - seit 2008

Hundeerziehung - gewaltfrei und artgerecht

"In der heutigen Zeit ist der Hund viel mehr als nur ein Hund. Er ist ein Partner und ein Kindersatz. Er soll die karge Freizeit füllen und bedingungslose Freundschaft und Liebe mitbringen. Dafür bemüht man sich, ihm alles zu bieten, was er scheinbar benötigt. Pflichten und Regeln werden abgenommen, sie könnten den Hund einschränken und werden zur "traditionellen", also auf Schmerz beruhenden Erziehung gezählt. Die Produkte rund um den Hund bestätigen und helfen dabei. Von der Sache ist der Hund rechtlich zum Lebewesen geworden, erziehungstechnisch wird auf seine Gefühle und Bedürfnisse in höchstem Masse eingegangen, und er hat eine Verantwortung zu tragen: dafür, dass wir uns gut fühlen, einen Freund haben, uns um jemanden kümmern können und für gleiches Recht für alle kämpfen können.

Aber was ist ein Hund?
Ein Hund ist ein soziales Lebewesen, das natürlicherweise in einem Rudel, einem Verband, seiner Familie, lebt und sich dessen Grenzen, Rechte und Pflichten bewusst ist.
Als erwachsenes Tier hat es eine Aufgabe zu erfüllen und sich ansonsten der Familie anzupassen. Es benötigt Regeln und ein Netz, um mit seiner Umwelt klarzukommen, muss sich anpassen, ist extrem anpassungsfähig und kann dennoch lernen, seine Gefühle und sein Verhalten selbständig zu kontrollieren.
Hunde müssen dringend wieder als Hunde gesehen werden.
Sie leben zwar in der menschlichen Gesellschaft, sind aber keine Menschen. Sie können zwar Partner sein, aber niemals gleichberechtigt. Sie dürfen zwar umhegt und umsorgt werden, müssen sich aber ebenfalls an Grenzen und an Regeln halten. Und das vorallem deshalb, weil sie nur dann Freiheiten geniessen können, wenn sie kontrollierbar sind. Ein Hund, der abrufbar ist, darf auch frei laufen. Ein Hund, der mit anderen verträglich ist, darf Hundekontakt haben. Ein schönes Leben bedeutet, auf die Bedürfnisse des jeweiligen Individuums einzugehen, statt die eigenen Bedürfnisse auf dieses zu übertragen. Dabei kann nur ein Grundwissen über das Tier Hund helfen, die vielen Theoriegerüste, die über den Hund gestülpt wurden und noch werden, zu durchschauen. Schon deshalb ist auch die Trainersuche eine sehr anspruchsvolle aber wichtige Aufgabe, will man nicht alles selbst herausfinden müssen."


(Zitat aus dem Buch: "Impulskontrolle, wie Hunde sich beherrschen lernen" - von Ariane Ullrich, siehe Link unten)